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Fünf kostensparende Technologien für Ihr Rechenzentrum

Fünf kostensparende Technologien für Ihr Rechenzentrum

März 2011

Wird Ihnen jedes Mal flau im Magen, wenn Sie an die Kosten (Geld und Ressourcen) für die Verwaltung des Rechenzentrums denken? Machen Sie sich keine Sorgen. Diese fünf Technologien können Sie dabei unterstützen, ganz beruhigt Geld zu sparen.

1. Open Source
Open-Source-Technologien sind nicht mehr nur in Laboren sondern im Rechenzentrum verfügbar. Sie sind nicht mehr nur eine unterhaltsame Ablenkung für Technikfreaks, sondern werden in leistungsfähigen Rechenzentren verwendet.

Anders als bei urheberrechtlich geschützten Produkten, die von Herstellern entwickelt wurden, werden Open-Source-Technologien von aktiven Communities entwickelt und verbessert. Das heißt aber nicht, dass Sie beim Support ganz auf sich gestellt sind. Es gibt Anbieter von zahlreichen Services, wie Beratung, Installation und Wartung. Sie müssen sich nicht mit dem Code der Technologie auseinandersetzen, um Probleme zu lösen – außer Sie haben Spaß daran.

Durch die Verwendung von Open-Source-Technologien können Sie Kosten einsparen. Laut einer Umfrage unter Kunden und Benutzern von Open-Source-Software durch den Branchenanalysten The 451 Group konnten die Erwartungen in puncto Kostenersparnis in 90 Prozent der Fälle erfüllt oder übertroffen werden. Weitere genannte Vorteile sind Flexibilität, Zuverlässigkeit, Leistung und Geschwindigkeit.

2. Cloud Computing und Virtualisierung
Wenn Sie im vergangenen Jahr nicht unter einem Felsen gelebt haben, dürften Sie sicher von Cloud Computing gehört haben. Sie können es sich so vorstellen: Die „Wolke“ (Cloud), auf die im Begriff „Cloud-Computing“ Bezug genommen wird, beherbergt hochskalierbare, globale Dienste, die jederzeit verfügbar sind und auf die über das Internet zugegriffen werden kann.

Cloud Computing ermöglicht Unternehmen Kosteneinsparungen bei IT-Kapitalaufwand und beim IT-Betrieb. Ganze 61 Prozent der Befragten bestätigten in einer Umfrage von Enterprise Management Associates, dass sie ihren IT-Kapitalaufwand (Hardware, IT-Einrichtungen, Lizenzen usw.) mit Cloud Computing senken konnten. Ein Viertel der Befragten erklärte, dass sie sowohl Kapitalaufwand als auch Betriebskosten, beispielsweise für Mitarbeiter, Strom, Miete und Wartung, reduzieren konnten.

Durch Virtualisierung wird Cloud Computing ermöglicht. Laut VMware, einem führenden Anbieter von Virtualisierungssoftware, konnten zwei von drei befragten VMware-Kunden die Betriebskosten für die Verwaltung ihrer VMware-Umgebung um mindestens 25 Prozent senken im Vergleich zu einer physischen Umgebung.

3. Desktop-Standardisierung
Die Standardisierung von Technologien für die Desktopsysteme Ihres Unternehmens können langfristig Kosten sparen. Es ist logisch: Der Support und die Wartung von Desktop-Computern im Unternehmen ist einfacher, wenn die Computer gleich sind. Sie können sie alle von einem zentralen Standort aus verwalten und sich sicher sein, dass alle Unternehmensanwendungen darauf ausgeführt werden können.

Das entgegengesetzte Konzept ist, dass alle Benutzer ihren Desktop-Computer und die Anwendungen selbst auswählen. Sie müssten unzählige unterschiedliche Konfigurationen verwalten und die verschiedenen Vorlieben kennen.

In einem Artikel des CIO Magazine wird ein Unternehmen im Gesundheitswesen zitiert, das 42 Millionen US-Dollar an jährlichen Kosten durch die Einführung von standardisierten Desktop-Konfigurationen und einheitlichen Verwaltungsvorgängen einsparen konnte. Es wurde außerdem ein Ausgleichsmodell eingeführt, bei dem ein Aufpreis von 170 US-Dollar für nicht standardisierte Desktop-Konfigurationen pro Monat erhoben wurde im Gegensatz zu 45 US-Dollar pro Monat für standardisierte Konfigurationen. Jetzt werden 95 Prozent des Supports remote ausgeführt, wodurch kostspieliger Support vor Ort minimiert wird.

4. Unified Communications
Unified Communications (UC) wurde von einem netten Extra zu einer absolut notwendigen Technologie. Anbieter von Systemen, die Sprach-, Daten- und Videokommunikation kombinieren, erläutern, dass die Möglichkeiten zu Kosteneinsparungen durch Unified Communications dafür verantwortlich ist. Channel Partners berichtet: „... Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, um Geld zu sparen, ... und Technologien wie SIP-Trunking und solche für Videokonferenzen ermöglichen ihnen dies.“

Mittels SIP-Trunking können Unternehmen über das Internet Sprache, Videos und Daten mit einer einzelnen Leitung übertragen. Dadurch werden Kosten für Betreiber lokaler Verbindungen zum öffentlichen Telefonnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) reduziert. Einige Analysten behaupten, dass mittels SIP-Trunking die Kosten für Amtsleitungen in Unternehmen mit separaten Anschlussleitungen für Sprache und Daten um 20 bis 60 Prozent reduziert werden können. Außerdem sparen Videokonferenzen Zeit und Kosten, die entstehen würden, wenn Mitarbeiter zu persönlichen Treffen fliegen oder fahren würden.

Die University of California in Berkeley unterstützt die kostensparenden Vorteile von Videokonferenzen. In einem UCBerkeleyNews-Artikel wird beschrieben, wie die Universität Videokonferenzen einsetzt, um 5 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Budget von 2008/09 einzusparen. In einem Beispiel „trafen“ sich Medizin-Studenten im Vorbereitungskurs aus Berkeley mit anderen Studenten aus Los Angeles, Pittsburgh und Houston, um eine Knie-Operation eines Chirurgen in Ohio zu sehen.

5. Einsparungen beim Speicher
Durch die explosionsartige Zunahme von Daten wird mehr Speicher benötigt – und das führt zu höheren Ausgaben. Aber es gibt Speichertechnologien, die dafür konzipiert sind, die Verwaltung der zunehmenden Daten zu vereinfachen und die Kosten dafür zu senken.

Mithilfe von Deduplizierung von Speicher konnten Unternehmen den erforderlichen Speicher um 50 bis 60 Prozent reduzieren, so ein Artikel in NetworkWorld. Durch die Deduplizierung werden duplizierte Kopien von gespeicherten Daten überflüssig. Es wird eine einzige Kopie mit identischen Daten gespeichert und alle weiteren Instanzen mit Rückverweisen auf diese Kopie werden ersetzt. Weitere Informationen zur Deduplizierung von Speicher finden Sie im Artikel „Demystifying data deduplication“ (Entmystifizierung von Datendeduplizierung).

Thin Provisioning ist eine weitere Möglichkeit, die Datenträgerkapazität und -verwendung zu optimieren, wodurch Kosten und Speichergeräte gespart werden. Durch Thin Provisioning ist keine übermäßige Speicherzuweisung mehr notwendig. Unternehmen erwerben mehr Speicher, als sie jemals benötigen werden, um sicherzustellen, dass Anwendungen nie ausfallen. Aber dadurch, dass sie nur die Hälfte der Speicherkapazität nutzen, liegt sehr viel Speicher brach. Thin Provisioning ermöglicht es Ihnen, nur so viel Datenträgerkapazität zu erwerben, wie Sie tatsächlich benötigen.

Weitere Informationen zu Thin Provisioning finden Sie im Artikel „Thin provisioning for more efficient storage“ (Thin Provisioning für effizienteren Speicher).

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