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September 2012

HP vereint Netzwerk- und Security-Management

Die neue Version 9.2 von HP Automated Network Management (ANM) integriert Daten aus dem Security Information and Event Management (SIEM) in das Netzwerkmanagement. Dies verbessert durch zusätzliche Korrelationsmöglichkeiten den Überblick über das Unternehmensnetz, daraus abgeleitete automatische Reaktionen erhöhen die Netzwerkverfügbarkeit und -sicherheit. IT-Managern stellt ANM 9.2 im Zusammenspiel mit der HP Executive Scorecard VP of Operations 9.0.3 kritische Netzwerkinformationen in Dashboard-Ansichten bereit. Außerdem hat HP die Filtermöglichkeiten für die Definition rollenbasierter Zugriffe erheblich erweitert.

Security-Informationen für das Netzwerkmanagement

IT-Security- und Netzwerk-Teams arbeiten häufig nebeneinander her, ihre jeweiligen Werkzeuge sind meist kaum miteinander verzahnt. Die beiden Abteilungen können sich deshalb bei der Fehlersuche nicht abstimmen. Sicherheitsrelevante Vorkommnisse aus dem Netzwerk werden somit in aller Regel nicht im Kontext von Verfügbarkeits-, Performance- und Fehlermeldungen im Netzwerk betrachtet, Netzwerkfehler nicht im Hinblick auf Security-Vorkommnisse evaluiert.

In Version 9.2 kann ANM nun Informationen, welche die SIEM-Lösung ArcSight liefert, aufgreifen und an andere ANM-Module weiterleiten. ArcSight sammelt und verarbeitet bereits im Standard sicherheitsrelevante Informationen aus über 300 Datenquellen, darunter zum Beispiel Security-Alerts von Cisco- und Juniper-Geräten, allen marktüblichen Firewalls und anderen Security-Werkzeugen.

Eine IT-Organisation kann so die mittels ArcSight gesammelten Informationen zu Sicherheitsvorfällen mit den Daten aus dem Netzwerkmanagement zusammenführen und korrelieren. Dies erleichtert die Kooperation zwischen Security- und Netzwerkteams, indem sich über das Performance-Monitoring entdeckte Abweichungen vom Soll-Wert nun automatisch mit potenziellen Sicherheitsvorfällen abgleichen lassen. Ist ein Business Service oder eine Applikation gestört, lässt sich per Drilldown die Störung identifizieren, unabhängig davon, ob die Ursache ein Sicherheitsvorfall ist (etwa ein Angriff auf die Komponente) oder eine technische Störung im Netzwerkbereich (etwa der Ausfall einer Netzwerkkarte) – wobei ein Netzwerkausfall wiederum das Resultat eines Angriffs sein kann. Die integrierte Sichtweise von ANM 9.2 ermöglicht es hier, zusammenhängende Events zu korrelieren. Dies vermeidet, dass Netzwerk- wie auch Sicherheitsspezialisten parallel, aber ohne Kenntnis der Ergebnisse des jeweils anderen Teams, die gleiche Störung bearbeiten.

Die IT-Organisation erhält damit ein Gesamtbild der Performance- und Sicherheitsaspekte der Netzwerkinfrastruktur. So kann sie Zusammenhänge bei Störungen des IT-Betriebs schneller ermitteln und deren Behebung zügiger an den zuständigen Mitarbeiter delegieren, je nachdem, ob es sich um einen Performance- oder Security-Vorfall handelt. Auch automatisierte Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle sind mittels ANM möglich, so zum Beispiel das automatische Zurücksetzen eines unerlaubt geänderten Passworts.

Netzwerk-KPIs für den IT-Manager

Die HP Executive Scorecard liefert dem IT-Manager per Dashboard einen Überblick über den Status der IT-Services, darunter Service-Verfügbarkeit, Service-Performance, Einhaltung von SLA (Service Level Agreements), Ausfallzeiten etc. HP ANM 9.2 ergänzt dies nun um netzwerkspezifische Kennzahlen, etwa zu geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten sowie Verfügbarkeit, Erreichbarkeit, Auslastung, Durchsatz und Latenz des Netzwerks.

Granular einstellbare Zugriffsrechte

Insbesondere in größeren IT-Umgebungen wie bei Service Providern oder multinationalen Konzernen ist es erforderlich, den Benutzern möglichst differenziert gestaffelte Zugriffsrechte auf Informationen und Funktionen zu gewähren. Eine bloße Mandantenfähigkeit der verwendeten Software reicht hier oft nicht aus, um Benutzern genau die benötigten Rechte einzuräumen. HP ANM 9.2 bietet deshalb statt bislang 200 Filtern zur Steuerung rollenbasierter Zugriffe nun rund 4.000 Filter. So kann ein Service Provider zum Beispiel sicherstellen, dass der Verantwortliche für bestimmte Netzwerkkomponenten an einem bestimmten Standort eines Kunden ausschließlich Informationen zu eben diesen Komponenten erhält.

HP ANM 9.2 ist ab sofort weltweit verfügbar. Die Lizenzpreise sind abhängig von den verwendeten Modulen und der Anzahl verwalteter Netzwerkknoten.

Über HP Automated Network Management (ANM)

ANM 9.2 ist ein Bestandteil von HPs IT Performance Suite (ITPS) und umfasst die Lösungen Network Node Manager i (NNMi) 9.2, Network Automation (NA) 9.2 sowie netzwerkspezifische Erweiterungsmodule (Smart Plug-ins). HP ANM 9.2 bietet Funktionen für das herstellerübergreifende Change-, Configuration- und Compliance-Management von Netzwerken. Das Run-Time Service Model (RTSM) dient dabei als Datenbank mit echtzeitnaher Information für die Abbildung von IT-Services, um die Zusammenhänge zwischen IT-Komponenten (Hardware und Software) und IT-Service darzustellen. Das Analystenhaus Gartner hat HP ANM im „MarketScope for Network Configuration and Change Management, 2011“ mit der Bestnote „Strong Positive” bewertet.

Weitere Informationen und Bildmaterial

Bildmaterial zu ANM 9.2. unter: http://flic.kr/p/cCHXhw
Weitere Informationen zu ANM 9.2 unter: http://www.hp.com/go/anm



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